Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺


Kanal geosi va tili: Rossiya, Ruscha
Toifa: Siyosat


Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
🇷🇺🇩🇪
📧 telegram@russische-botschaft.de

Связанные каналы  |  Похожие каналы

Kanal geosi va tili
Rossiya, Ruscha
Toifa
Siyosat
Statistika
Postlar filtri


🏛 175 Jahre. Leonti Benois. Architektur mit Feingefühl – von St. Petersburg bis Darmstadt und Bad Homburg. TEIL 2

Die architektonische Geografie Leonti Benois’ reichte weit über die Grenzen des Russischen Kaiserreichs hinaus.

⛪️ Besonders aufschlussreich ist seine Verbindung zu Deutschland. Nach Benois’ Entwürfen entstanden dort zwei orthodoxe Kirchen, die eng mit dem russischen Kaiserhaus verbunden waren: die Kirche der Heiligen Maria Magdalena in Darmstadt und die Allerheiligenkirche in Bad Homburg. Beide Bauten entstanden in einem besonderen kulturellen Umfeld, geprägt von den engen dynastischen Beziehungen zwischen Russland und den deutschen Staaten.

☦️ Für den russischen Adel war Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts kein fernes Ausland, sondern Teil eines gemeinsamen europäischen Beziehungsraums, in dem familiäre, diplomatische und kulturelle Verbindungen eng ineinandergriffen. Benois’ Architektur wurde hier zu einem steinernen Zeugnis dieser Beziehungen: Die russisch-orthodoxe Tradition fand, vermittelt durch die Formensprache eines Petersburger Architekten, ihren Platz in deutscher Umgebung. Bis heute gehören diese Kirchen zu den sichtbarsten Spuren russischer Präsenz in der historischen Kulturlandschaft Deutschlands.
Doch Benois’ Bedeutung lässt sich nicht allein an der Zahl seiner Bauten messen.

🎓 Ein ebenso wichtiger Teil seines Lebenswerks war die Lehre.
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gehörte er zu den prägenden Persönlichkeiten der Architekturausbildung in St. Petersburg. 1892 wurde Benois Professor an der Kunstakademie und übernahm dort ein eigenes Architekturatelier. Von 1903 bis 1906 und erneut von 1911 bis 1917 war er Rektor der Höheren Kunstschule an der Akademie.

Zu den Architekten, die durch seine Schule gingen und später das Gesicht einer bereits ganz anderen Epoche prägen sollten, gehörten Fjodor Lidwal, Iwan Fomin, Wladimir Schtschuko, Alexei Schtschussew, Wladimir Gelfreich, Lew Rudnew und Wladimir Pokrowski.

Gerade darin liegt Benois’ besondere Stellung in der Architekturgeschichte. Er stand nicht einfach am Ende einer Tradition des 19. Jahrhunderts – durch seine Schüler gab er sie an eine neue Generation weiter. Viele Architekten seiner Schule sollten später zu den bedeutendsten Vertretern der sowjetischen Architektur gehören.

@RusBotschaft

#Kultur #Architektur


🏛 175 Jahre Leonti Benois. Architektur mit Feingefühl – von St. Petersburg bis Darmstadt und Bad Homburg. TEIL 1

Mit dem Namen Benois verbindet man meist zuerst Alexander Benois – den Maler, Kunsthistoriker und Mitbegründer der Künstlervereinigung Mir Iskusstwa („Welt der Kunst“). Sein älterer Bruder Leonti Nikolajewitsch Benois (1856–1928) steht weit weniger im öffentlichen Gedächtnis, obwohl er als Architekt und Lehrer zu den prägenden Persönlichkeiten seiner Zeit gehörte.

Leonti Benois wurde am 23. August 1856 in Neu-Peterhof geboren. Architektur gehörte von Kindheit an zu seiner Lebenswelt: Sein Vater, Nikolai Leontjewitsch Benois, war Professor an der Kunstakademie und Chefarchitekt von Peterhof. Seine Mutter Camilla Albertowna entstammte der Familie Cavos – einer weiteren berühmten Künstlerdynastie. Im Hause Benois waren Architektur, Zeichnung, Musik und Theater keine abstrakten Begriffe, sondern selbstverständlicher Teil des Alltags.

🖌️Schon früh zeigte Leonti eine besondere Begabung für das Zeichnen. Sein jüngerer Bruder Alexander erinnerte sich später an die außergewöhnliche Leichtigkeit und Sicherheit seiner Hand. 1875 trat Benois in die Kaiserliche Kunstakademie ein, wo er bei Alexander Resanow, David Grimm und Alexander Krakau studierte. Er absolvierte sein Studium mit Auszeichnung und erhielt die Große Goldmedaille für seinen Entwurf eines „Invalidenhauses für 1.000 Personen“.

Diese Auszeichnung hätte ihm den Weg zu einer weiteren Ausbildung im Ausland eröffnet. Benois jedoch entschied sich für einen anderen Weg und fand sehr bald in die praktische Arbeit als Architekt.

📐 Bereits 1885 wurde er zum Akademiker der Architektur ernannt. Zu den ersten Projekten, die ihm breite Anerkennung einbrachten, gehörte der Umbau der Kaiserlichen Hofsängerkapelle in St. Petersburg zwischen 1886 und 1889. Schon hier zeigen sich jene Eigenschaften, die sein späteres Werk immer wieder prägen sollten: Respekt vor dem historischen Umfeld, Präzision der Proportionen, ein ausgeprägtes Gespür für das Ensemble und eine ungewöhnliche Zurückhaltung im Umgang mit Dekor.

Dabei lässt sich Benois kaum einem einzigen Stil zuordnen. Seine Laufbahn fiel in eine Zeit tiefgreifender Veränderungen in der Architektur. Er begann im Zeitalter des Historismus, bewegte sich souverän zwischen Motiven des französischen Klassizismus, der byzantinischen und der romanischen Architektur und wandte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend dem Neoklassizismus zu.

Vielleicht wirken seine Bauten gerade deshalb so unterschiedlich und sind dennoch unverkennbar. Bei ihnen hat man nur selten das Gefühl, Architektur wolle sich selbst in Szene setzen. Benois ging es vor allem um die Harmonie des Ganzen, um Klarheit der Komposition und darum, dass ein Gebäude seinem Zweck ebenso gerecht wurde wie seiner Umgebung.

🏛 Nach seinen Entwürfen entstanden etwa 60 Gebäude, rund 40 davon in St. Petersburg. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Georgskathedrale in Gus-Chrustalny, das Kaiserliche Klinische Hebammeninstitut – heute das Ott-Institut für Geburtshilfe und Gynäkologie –, die Druckerei „Petschatny Dwor“ sowie zahlreiche Bank- und Mietshäuser. Er gestaltete Innenräume des Eremitage-Theaters und des Mariinski-Palastes und leitete nach einem Entwurf seines Lehrers David Grimm den Bau der Großfürstlichen Grabkapelle in der Peter-und-Paul-Festung.

Eine besondere Stellung nimmt der Ausstellungsbau des Russischen Museums ein, an dem Benois ab 1914 gemeinsam mit Sergei Owsjannikow arbeitete. Heute kennt in St. Petersburg nahezu jeder dieses Gebäude als den Benois-Flügel.

@RusBotschaft

#Kultur #Architektur


🗓Am 23. August wird in Russland der Tag des militärischen Ruhms begangen

Vor 83 Jahren, am 23. August 1943, endete mit der Schlacht um Kursk eine der größten militärischen Auseinandersetzungen der Menschheitsgeschichte. Insgesamt waren über 4 Millionen Menschen, mehr als 69.000 Geschütze und Mörser, über 13.000 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie fast 12.000 Flugzeuge an der Schlacht beteiligt.

⚔️ Die 50-tägige Schlacht von Kursk bestand aus einer defensiven Phase (5. bis 23. Juli) und einer Reihe offensiver Operationen (12. Juli bis 23. August) im Gebiet des Kursker Bogens, der sich im Frühjahr 1943 im Zentrum der sowjetisch-deutschen Front gebildet hatte. Ziel der Schlacht war es, eine deutsche Großoffensive zu zerschlagen und die strategischen Verbände des Gegners zu vernichten.

Die Schlacht begann mit einer deutschen Offensive, doch nach einer Woche erbitterter Verteidigung gelang es der Roten Armee, den feindlichen Vormarsch zu stoppen. Am 12. Juli kam es in der Nähe des Dorfes Prochorowka im Gebiet Belgorod zu einer großen Panzerschlacht, an der insgesamt 1.200 sowjetische und deutsche Panzer sowie Sturmgeschütze beteiligt waren. Die deutschen Panzertruppen verloren fast 10.000 Mann und über 360 Panzer, und der Feind war endgültig von der Stadt Kursk abgeschnitten. Noch am selben Tag starteten die sowjetischen Streitkräfte eine Gegenoffensive und befreiten die Städte Orjol und Belgorod. Die Schlacht um den Kursker Bogen gipfelte in der Befreiung von Charkow am 23. August, woraufhin die Rote Armee den Kampf um die Befreiung der Ukraine aufnahm.

🎖 In der Schlacht von Kursk bewiesen die sowjetischen Soldaten großen Mut, Ausdauer und außergewöhnlichen Heldentum: Über 100.000 Menschen wurden mit Orden und Medaillen ausgezeichnet, 231 Personen erhielten den Titel „Held der Sowjetunion“, 132 Verbände und Einheiten wurden in die Kategorie „Garde“ aufgenommen, und 26 Einheiten erhielten zu Ehren der von ihnen befreiten Städte die Namen Orjol, Belgorod, Charkow und Karatschow.

@RusBotschaft

#Geschichte #Kursk


🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism

Mit dieser Folge setzen wir unsere Videoreihe über Kolonialismus fort. Die Serie beleuchtet die Geschichte kolonialer Herrschaft und den Widerstand der Völker gegen Unterdrückung und Ausbeutung.

Ende des 19. Jahrhunderts begann Frankreich mit der gewaltsamen Unterwerfung Madagaskars. Nach zwei Kriegen nahmen französische Truppen 1895 die Hauptstadt Antananarivo ein. Königin Ranavalona III. wurde ins Exil geschickt, 1896 wurde Madagaskar zum französischen Protektorat erklärt und ein Jahr später annektiert.

Die Kolonialherrschaft hatte verheerende Folgen: Der Widerstand der madagassischen Bevölkerung wurde brutal niedergeschlagen, Ressourcen gerieten unter französische Kontrolle und Französisch wurde der Bevölkerung aufgezwungen. Doch auch Gewalt und Repression konnten das Streben der Madagassen nach Freiheit nicht brechen.

➡️ Erfahren Sie mehr im Video

#Kolonialismus #Madagaskar #Geschichte #NeverToBeForgotten


🇷🇺 Heute feiern wir den Tag der russischen Flagge, eines der wichtigsten Staatssymbole Russlands

Die weiß-blau-rote Trikolore wurde am 22. August 1991 als die Nationalflagge des modernen Russlands anerkannt. Drei Jahre später, 1994, unterzeichnete der damalige Präsident Russlands Boris Jelzin den Erlass, der den Tag der Nationalflagge festlegte, um die Wiedereinführung der historischen russischen Flagge zu ehren.

⚓️ Geschichtlich kamen offizielle Staatsflaggen erstmals im 17. Jahrhundert in Russland zum Einsatz, als sich der Schiffbau aktiv zu entwickeln begann und russische Schiffe Erkennungszeichen brauchten. Bei dem Aufbau der russischen Flotte leisteten Schiffsbauer aus Holland Hilfe. Laut einigen Historikern waren es sie, die die Farbkombination vorschlugen, mit der sie selbst schon lange vertraut waren.

Es ist nicht überliefert, wie genau die ursprüngliche Flagge aussah und welche Reihenfolge die Farben hatten, aber viele Wissenschaftler glauben, dass die Trikolore mit Russlands Wappen, dem doppelköpfigen Adler, zum ersten Mal auf einer Fregatte namens Orjol erschien. Es gibt Beweise, dass für die Herstellung dieser Fahne weiße, blaue und rote Stoffe verwendet wurden.

Definitiv bekannt ist, dass 1693 einige kleinere Schiffe Peters des Großen unter der weiß-blau-roten Flagge des Zaren von Moskau über das Weiße Meer segelten. Seit 1705 mussten nach Peters Erlass alle russischen Handelsschiffe eine weiß-blau-rote Flagge führen.

📌 Den Farben der Trikolore werden unterschiedliche Bedeutungen zugeschrieben, aber eine offizielle Auslegung gibt es nicht. Traditionell wird der weiße Streifen mit Reinheit und Edelmut assoziiert, der blaue steht für Glauben, Treue und Beständigkeit, während Rot Mut, Stärke und das Blut, das für das Vaterland vergossen wurde, symbolisiert.

🤍 Möge unsere Trikolore immer stolz wehen und die Kraft sowie die Einheit Russlands verkörpern!


Fenster nach Russland dan repost
Video oldindan ko‘rish uchun mavjud emas
Telegram'da ko‘rish
Kamtschatka: Ein Sommer, Hunderte Abenteuer! In einer Saison können Besucher Wale beobachten, Vulkane besteigen, über die Wildnis fliegen und mit dem Geländewagen dorthin fahren, wo normale Straßen enden 🐋 🌋

📹 @kamchatka_freeride_community

#RusslandEntdecken #Russland #welcometoRussia

🪆 Fenster nach Russland


🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den Äußerungen des FAZ-Korrespondenten Michael Martens
 
⚠️ Auf einer Pressekonferenz am 8. August in Belgrad stellte der FAZ-Journalist Michael Martens die Frage, wie man dabei helfen könne, mehr Russen zu töten. Es gab weder öffentliche Entschuldigungen noch Versuche, sich von dieser Äußerung zu distanzieren. Die Formulierung, die er verwendete, war bewusst gewählt. Offensichtlich handelte es sich um eine gezielte Provokation.
 
📍Am 17. August ersuchte die russische Botschaft in Deutschland die Staatsanwaltschaft Berlin, rechtlich zu prüfen, ob die Äußerungen des deutschen Journalisten die Tatbestände der §§ 111, 130 und 140 des Strafgesetzbuches erfüllen. Dabei handelt es sich um Volksverhetzung, öffentliche Aufforderung zu Straftaten sowie öffentliche Billigung von Straftaten.
 
👉 Zugleich wies die Botschaft die deutsche Seite darauf hin, dass gegen den Journalisten Michael Martens ein Ermittlungsverfahren nach Artikel 282 Teil 2 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation eingeleitet wurde. Es geht dabei um eine erhöhte strafrechtliche Verantwortlichkeit für Handlungen, die darauf abzielen, Hass oder Feindschaft zu schüren sowie die Würde eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen herabzuwürdigen. Solche Handlungen werden öffentlich begangen – insbesondere über Massenmedien oder das Internet.
 
❗️Seit dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges sind etwas mehr als 80 Jahre vergangen. In dieser Zeit sind drei Generationen Deutscher herangewachsen. Und heute stellt ein deutscher Journalist einer deutschen Zeitung die Frage, was man tun könne, um, wie er sagte, „mehr Russen zu töten“. Wenn solche Äußerungen in Deutschland keinen breiten öffentlichen Aufschrei auslösen, heißt das dann, dass dieser Journalist aus Sicht der deutschen Gesellschaft nichts Empörendes gesagt hat?
 
Dann sollte man diese Frage beantworten: Ist das normal oder nicht? Unsere Reaktion – die eines Landes, das im Großen Vaterländischen Krieg zahllose Menschenleben verloren hat – ist folgerichtig und logisch, bislang jedoch noch sehr zurückhaltend. Man stelle sich nur vor, wie die Deutschen reagieren würden, wenn ein russischer Journalist auf irgendeiner Pressekonferenz die Frage stellen würde, was man tun könnte, um mehr Deutsche zu töten. Schon der Gedanke daran ist beunruhigend.
 
👉 Deutschland würde derartige Äußerungen, die sich gegen das eigene Land oder gegen Deutsche richten, kaum widerspruchslos hinnehmen. Es würde sich nicht hinter der Meinungsfreiheit verstecken, sondern sofort erklären, das sei unmenschlich, inakzeptabel und ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Hier darf es keine Doppelmoral geben. Derartiges muss geächtet werden – sowohl durch das Gesetz als auch durch gesellschaftliche Ächtung, die unmittelbare und eindeutige Missbilligung in der Öffentlichkeit, unabhängig von Nationalität, Religion und Ähnlichem.

🔗 Im Wortlaut auf Englisch lesen

🌐 Web | X | Facebook | VK | YouTube | Instagram | WhatsApp | Newsletter
 
@RusBotschaft


🕯 Am 21. August 2026 fand anlässlich des Tages der Offiziere Russlands eine feierliche Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten statt.

Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Vertretung der gesamtrussischen Organisation „Offiziere Russlands“ in Deutschland organisiert.

An der feierlichen Gedenkveranstaltung nahmen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland teil, darunter auch Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Büros des Verteidigungsattachés, Vertreter der Landsleute sowie der deutschen Öffentlichkeit.

Das Monument wurde 1945 auf Beschluss des Kriegsrats der 1. Belarussischen Front nach dem Entwurf der Bildhauer Lew Kerbel und Wladimir Zigal sowie des Architekten Nikolai Sergijewski errichtet. Als Baumaterial diente Granit aus der zerstörten Reichskanzlei Hitlers. Das Ehrenmal wurde in nur drei Monaten erbaut. Die feierliche Einweihung fand am 11. November 1945 statt und wurde von einer Parade der alliierten Truppen begleitet.

Nach den vorliegenden Informationen sind auf dem Gelände des Ehrenmals etwa 2500 sowjetische Soldaten und Offiziere beigesetzt. Die Namen von 186 Gefallenen sind bekannt. Die Botschaft setzt die Suche nach den übrigen Namen fort.

🌐 Web | X | Facebook | VK | YouTube | Instagram | WhatsApp | Newsletter
 
@RusBotschaft


155. Geburtstag von Leonid Andrejew

🗓Am 21. August 1871 wurde Leonid Nikolajewitsch Andrejew in Orjol geboren. Er war ein russischer Schriftsteller, Dramatiker und Publizist und zählt zu den bemerkenswerten Vertretern der Literatur des Silbernen Zeitalters.

Andrejew studierte Rechtswissenschaften an der Moskauer Universität und arbeitete zunächst als Rechtsanwalt und Journalist. Literarische Bekanntheit erlangte er mit der 1898 veröffentlichten Erzählung „Bargamot und Garaska“. Bald darauf schloss er sich dem literarischen Kreis seiner Zeit an und veröffentlichte im Verlag „Snanije“, der von Maxim Gorki geleitet wurde.

📚 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erschienen einige seiner bekanntesten Werke, darunter „Großschlem“ und „Das Leben des Wassili Fiwejski“. Andrejews Prosa zeichnet sich durch eine intensive psychologische Darstellung und eine besondere Aufmerksamkeit für die inneren Konflikte des Menschen aus.

🎭 Einen bedeutenden Teil seines literarischen Schaffens bildet die Dramatik. Stücke wie „Das Leben des Menschen“ und „Anathema“ sind von einer symbolischen Bildsprache, einer eigenwilligen Bühnenkonzeption und einer ausgeprägten philosophischen Dimension geprägt. Mit seiner innovativen künstlerischen Sprache prägte Andrejew die russische Dramatik zu Beginn des 20. Jahrhunderts und gilt als einer der Wegbereiter des russischen Expressionismus.

Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und an Theatern in Russland und Europa aufgeführt. Damit fand Andrejews literarisches und dramatisches Schaffen auch über die russische Literatur hinaus Beachtung.

🌐 Ein bedeutender Teil der letzten Lebensjahre des Schriftstellers war mit Finnland verbunden. In Wammelsuu (heute Roschtchino) setzte Andrejew seine literarische und publizistische Tätigkeit fort. Nach den revolutionären Ereignissen von 1917 blieb er in Finnland, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.

Am 12. September 1919 starb Leonid Andrejew im Alter von 48 Jahren.

Heute zählt sein Werk zum bedeutenden literarischen Erbe Russlands aus dem frühen 20. Jahrhundert und erinnert an eine prägende Epoche der russischen Kulturgeschichte.

@RusBotschaft

#Kultur #Literatur


Fenster nach Russland dan repost
Weiter geht’s mit unserer Reihe über die schönsten Stationen der Moskauer Metro! 🚇 😍

Heute geht es um die Majakowskaja – eine der bekanntesten und architektonisch beeindruckendsten Stationen der Moskauer Metro.

➡️ 1938 eröffnet, beeindruckt sie mit eleganten Stahlsäulen, Art-déco-Elementen und 34 kunstvollen Mosaiken, die Szenen aus dem sowjetischen Alltag und das Bild einer modernen Zukunft zeigen.

Die Station wurde sogar international ausgezeichnet: Auf der Weltausstellung 1939 in New York erhielt Majakowskaja den Großen Preis 🏆

Und bis heute ist sie mehr als nur eine Metrostation: Hier finden Ausstellungen, Konzerte und sogar Hochzeitszeremonien bis spät in die Nacht statt 💍 🎶

#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia

📸 mos.ru; Ura.ru / TASS; Ruslan Kriwobok / Sputnik; Arkadi Schaichet/MAMM/MDF/ russiainphoto.ru

🪆 Fenster nach Russland


🎙 Antwort des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew auf die Frage der Nachrichtenagentur TASS
 
❓TASS: Wie ist die gestrige Stellungnahme des Auswärtigen Amtes zu bewerten, mit der es faktisch den deutschen Journalisten Michael Martens nach dessen Äußerungen über die Tötung von Russen in Schutz nimmt?

💬 Netschajew: In Moskau hat man die unfreundlichen und die Realität verzerrenden Äußerungen des stellvertretenden Sprechers des Auswärtigen Amtes, Martin Giese, auf der Regierungspressekonferenz in Berlin am 19. August 2026 zur Kenntnis genommen.

Aufgefallen ist dabei der verantwortungslose Vorwurf, es gebe in Russland keine Pressefreiheit. Dabei werden in Deutschland ausländische – insbesondere russische Medien – verboten, nur weil sie eine vom hiesigen Mainstream abweichende Sichtweise vertreten, zu der dem breiten Publikum der Zugang verwehrt wird. Als „unerwünscht“ geltende russische Journalisten, die es wagen, ein objektives Bild von Russland und die authentische Position der russischen Führung zu vermitteln, werden ausgewiesen.

👉 Die Aussagen zur Meinungsfreiheit sind durch die berüchtigte Geschichte um den Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Michael Martens, veranlasst, der während einer Pressekonferenz in Belgrad am 8. August 2026 dem Anführer des Kiewer Regimes de facto seine Unterstützung dabei anbot, „Russen zu töten“. Genau dafür kann der Journalist, der letztlich zur Tötung ausländischer Staatsbürger aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit aufruft und bislang keine Absicht erkennen lässt, sich dafür zu entschuldigen, rechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Hierfür gibt es im Strafgesetzbuch der Russischen Föderation einen entsprechenden Paragrafen. Wir haben uns diesbezüglich auch an die deutschen Strafverfolgungsbehörden gewandt und hoffen, dass unser Anliegen geprüft wird.
 
Besonders widerwärtig ist es, solche Äußerungen gerade von einem deutschen Staatsbürger zu hören. Wenn die heutigen deutschen Politiker die Worte „Nie wieder!“ ernst nehmen, dann müssen sie begreifen, dass die historische Verantwortung Deutschlands die endgültige Abkehr von menschenverachtender Rhetorik voraussetzt, insbesondere gegenüber den Völkern der ehemaligen UdSSR.

Folgendes sollte man hierzu berücksichtigen: Falls Aufrufe zur „Tötung von Russen“ als akzeptabel oder gar lobenswert eingestuft werden, wird dies zur Entmenschlichung und zu Gefahren für die in Deutschland lebenden russischen Staatsbürger und Angehörigen der russischsprachigen Gemeinschaft führen.

❓ TASS: Und das, obwohl die Bundesregierung die Aufrufe eines israelischen Vertreters zur Eliminierung der Palästinenser verurteilt hat …

💬 Netschajew: Das ist ja der Punkt. Der Vorgesetzte von Herrn Giese, Bundesaußenminister Johann Wadephul, hat die Äußerungen des israelischen Ministers für nationale Sicherheit, wonach es zweckmäßig sei, Dutzende Palästinenser im Gazastreifen zu töten, entschieden verurteilt. Das ist doch nicht hinnehmbar! Natürlich! Aber heißt das nun, dass man Russen töten darf?

☝️ Die Verbreitung menschenverachtender und russenfeindlicher Rhetorik muss aufhören. Wir fordern die deutschen Behörden auf, sich von den Äußerungen des F.A.Z.-Korrespondenten zu distanzieren und jegliche Form von Hass gegen das russische Volk zu verurteilen.

🌐 Web | X | Facebook | VK | YouTube | Instagram | WhatsApp | Newsletter
 
@RusBotschaft


🎙 Antwort der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa auf die Frage des Medienzentrums „„Iswestija“ zur Organisation der Wahl zur Staatsduma im Ausland

Aufgrund unfreundlicher Maßnahmen seitens der USA und der Länder der Europäischen Union wurden in den letzten Jahren drei Dutzend russische Konsulate auf deren Hoheitsgebiet geschlossen.

Nach der Einführung strenger Visabeschränkungen durch die Europäische Union und des Flugverbots für russische Fluggesellschaften ist der zuvor intensiv genutzte Mechanismus zur Unterstützung der Botschaften bei der Zusammenstellung von Wahlbezirkskommissionen durch die Entsendung von Mitarbeitern aus Moskau erheblich erschwert worden. Russland plant, den von den russischen Auslandsvertretungen gebildeten Kommissionen über 200 Mitarbeiter aus der Zentrale des russischen Außenministeriums zur Unterstützung zu entsenden, wobei für die europäischen Länder voraussichtlich weniger als zehn von ihnen vorgesehen sind. Dabei besteht keine Gewissheit, dass ihnen die erforderlichen Visa erteilt werden.

⚠️ In einigen Ländern – darunter Britannien, die Niederlande, Finnland und Frankreich – sind im Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen Versuche zu beobachten, in den Medien eine neue Welle russlandfeindlicher Hysterie zu schüren, die darauf abzielt, die Ergebnisse der Wahl zu delegitimieren. Wir schließen nicht aus, dass solche Medienkampagnen die ohnehin angespannte Lage rund um die Wahllokale zusätzlich verschärfen und die in diesen Ländern lebenden, negativ eingestellten Landsleute dazu veranlassen könnten, am Vorabend oder am Tag der Wahl Protestaktionen zu veranstalten.

👉 Unter Verletzung ihrer internationalen Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte und im Widerspruch zu ihren lautstarken Bekenntnissen zur Demokratie versuchen die Regierungen einiger westlicher Länder, Druck auf die dort lebenden Russen auszuüben, um deren Willensbekundung zu behindern.

🔗 Quelle

🌐 Web | X | Facebook | VK | YouTube | Instagram | WhatsApp | Newsletter
 
@RusBotschaft


Fenster nach Russland dan repost
Der Erstflug des vollständig aus russischen Komponenten gefertigten Passagierflugzeugs MC-21 fand in der Region Irkutsk statt. Der Testflug dauerte 1 Stunde und 23 Minuten 🛩 🇷🇺

📹 Ruptly / Rostec / Ministerium für Industrie und Handel der Russischen Föderation

#RusslandEntdecken #Russland #welcometoRussia

🪆 Fenster nach Russland

13 ta oxirgi post ko‘rsatilgan.